Neues Museum in Krakau

Krakau besitzt eine neue Attraktion: Hier gibt es nun ein unterirdisches Museum, genauer gesagt, das größte dieser Art. Es befindet sich direkt unter dem Rynek Glowny, dem berühmten Marktplatz. Zeitgleich wird die Gemäldegalerie, welche sich in den Tuchhallen auf dem Marktplatz befindet, wieder eröffnet. Ebenfalls im September soll der Neubau des Krakauer Luftfahrtmuseums das erste Mal für Besucher geöffnet werden. Lange Zeit wurde unter dem berühmten Marktplatz gearbeitet, bis das größte unterirdische Museum von ganz Polen entstand. Es ist etwa 4000 Quadratmeter groß und zeigt die Geschichte von Krakau, die inzwischen etwa 5000 Jahre umfasst. Zu sehen sind unter anderem archäologische Fundstücke, die in liebevoller Kleinarbeit konserviert wurden. Interessant sein dürfte auch die alte Stadtwaage. Mittelalterliche Gräber sind unter dem Marktplatz ebenfalls zu sehen.

Hinzu kommt die Multimedia-Ausstellung, die über die Geschichte der Stadt informiert und Krakaus Bedeutung für Handel und Wirtschaft ab dem Mittelalter beleuchtet. Audiovisuelle Effekte ergänzen die Wirkung. Verschiedene Filme zeigen zum Beispiel einen Goldschmied bei der Arbeit oder ein heidnisches Begräbnis. Das neue unterirdische Museum gehört übrigens zum Historischen Museum der Stadt und bildet sozusagen eine Zweigstelle. Der Eingang zum Museum befindet sich in den Tuchhallen, die letzten Arbeiten werden noch beendet. Der Neubau des Luftfahrtmuseums bildet ebenfalls eine tolle Erweiterung der Museumslandschaft von Krakau. Hier können Meisterwerke der Flugtechnik bewundert werden, die es so bislang noch nicht zu sehen gab. Die neue Halle ist rund 60 x 60 Meter groß und sie erinnert aus der Vogelperspektive an einen Propeller. Im Museum selbst sind einige Luftfahrzeuge aus aller Welt zu sehen. Die Ausstellungen wechseln ständig, so dass sich ein mehrmaliger Besuch durchaus lohnt.

Jeder Gang kann zur Qual werden, wenn das Laufen allein nur schwer möglich ist. Vielen Menschen fällt es schwer, zu laufen ohne sich abzustützen. Ein Stock hilft nur begrenzt. Besser ist hier der Rollator , auf den sich die Person mit beiden Händen abstützen kann. Das Gefährt rollt sicher auf vier Rädern auch einen weniger glatten Weg entlang. Bei Bedarf kann jederzeit angehalten werden. Damit die Gehhilfe gegen Wegrollen gesichert werden kann, verfügt sie über Feststellbremsen.